Projektübersicht

Durch die europaweite Umstellung des Flugfunknetzes von 25 kHz Raster auf 8,33 kHz Bandbreite müssen in diesem Zusammenhang neben allen Flugzeugen im privaten Luftverkehr auch alle Bodenfunkstellen mit neuen Funkgeräten umgerüstet werden. Während die einzelnen Funkgeräte für Segelflugzeuge und andere Luftfahrzeuge relativ erschwinglich und bezahlbar sind, kosten neue Funkgeräte für Bodenfunkstellen in der Anschaffung ca. 3.000 bis 4.500 Euro.

Kategorie: Sport
Stichworte: Flugplatz Helmbrechts, Segelfliegen, Funkgerät, Bodenfunk
Finanzierungs­zeitraum: 19.04.2017 06:48 Uhr - 18.07.2017 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: Sommer/ Herbst 2017

Worum geht es in diesem Projekt?

1. Rechtsgrundlagen und Hintergründe

Die Europäische Kommission hat am 16.11.2012 mit der Veröffentlichung der Durchführungsverordnung (EU) 1079/2012 Anforderungen bezüglich des Sprachkanalabstandes für den einheitlichen europäischen Luftraum bekannt gegeben.

Die Verordnung beschreibt eine europaweit einheitliche abgestufte Vorgehensweise zur Einführung eines 8,33 kHz Frequenzrasters für den VHF Flugfunk

2. Fristen

Die Umstellung auf das neue 8,33 kHz-Kanalraster muss bis zum 31. Dezember 2018 ausgeführt sein (siehe NfL I-442-15).

3. Grund der Umstellung

Bedingt durch den steigenden Bedarf an Sprechfunkkanälen im Flugfunk hat die Europäische Kommission bereits 2012 die Einführung des 8,33 kHz-Kanalabstandes für Sprechfunkgeräte auch auf den unteren Luftraum auszuweiten.

4. Bodenfunkstellen (=lokale Flugplatzkontrolle)

Bei neu zugeteilten Frequenzen im 8,33 kHz Bereich ist für die Bodenfunkstelle ein dafür zugelassenes Funkgerät notwendig. Dieses kostet in der Anschaffung im Vergleich zu den Funkgeräten, die in den Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt notwendig sind, viel mehr Geld. Konkret wird für ein Funkgerät eine Summe zwischen 3.500 und 4.500 Euro veranschlagt.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Ziel:
Anschaffung eines neuen Funkgerätes im 8,33 kHz Bereich für die Bodenfunkstelle des Sonderlandeplatzes Ottengrüner Heide (Flugplatz Helmbrechts)

Zielgruppe:
Segelflugzentrum Ottengrüner Heide e. V. als Platzhalter des Sonderlandeplatzes Ottengrüner Heide mit seinen Mitgliedern

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Erhaltung des Flugplatzes in Helmbrechts und die Förderung des Luftsports ist der Vereinszweck des Segelflugzentrum Ottengrüner Heide e. V.

Ein Flugplatz ist wirtschaftlich, als auch politisch für eine Stadt ein wichtiger "weicher" Faktor. Fliegerkameraden aus ganz Deutschland verbringen bei uns ihre "Fluglager" und sorgen so für Kaufkraft in Helmbrechts und Umgebung. Ebenfalls stellt der Flugplatz eine wichtige zusätzliche Verkehrsinfrastruktur dar - Helmbrechts und Umgebung ist somit auch aus der Luft erreichbar! Darüber hinaus fördern wir den LuftSPORT: Denn die Ausbildung neuer Segelflug-Piloten liegt uns sehr am Herzen! Zu unserem Stamm zählen neben vielen aktiven Mitgliedern auch Teilnehmer von Europa- und Weltmeisterschaften - Wir fördern also den deutschen Spitzensport als regionaler Verein!

Ohne die Anschaffung eines neuen Funkgerätes für unsere Bodenfunkstelle können und dürfen wir den Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten! Wir wären somit "gegroundet" und müssten unsere Flugzeuge nur noch zur Zierde ansehen, statt genüsslich über der Region in der Luft unsere Kreise zu ziehen...Und das wollen wir um jeden Preis vermeiden!!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld fließt zu 100% in die Finanzierung eines neuen Funkgerätes zum Betrieb unserer Bodenfunkstelle. Neben der Anschaffung und Erhaltung betrifft dies auch Folgekosten wie Zulassungen und Genehmigungen der entsprechenden Behörden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht stellvertretend für das Segelflugzentrum Ottengrüner Heide e. V. die gesamte derzeit amtierende Vorstandschaft.